Nina Hundhausen arbeitet seit 2008 als selbstständige Journalistin und Texterin. Im Moment ist sie Vollzeit-Freie bei einem großen Telekommunikationskonzern und kümmert sich dort darum, dass die Sprache in den Produkten die Nutzung erleichtert und gleichzeitig das Markenerlebnis transportiert.

Als Mutter eines fast zweijährigen Sohnes, der die gesamte Freizeit der Mama für sich beansprucht, leidet ihr Blog Welcome to dogville gerade sehr.

1. Was hast du deiner Mutter zum Muttertag geschenkt?

Die üblichen Geschenke, wie Blumen, Pralinen oder ein gutes Buch reichen meiner Mutter nicht. In der Regel schenken meine Schwester und ich unserer Mutter einen Mutter-Töchter-Tag, an dem wir etwas miteinander unternehmen. Zum Beispiel eine Stadtführung, einen Ausflug oder einen Museumsbesuch mit anschließendem Kaffeetrinken. Vor ein paar Jahren waren wir auf der Museumsinsel Hombroich. Ein perfekter Maiausflug.

2. Was hältst du vom Muttertag?

Ehrlich gesagt: nicht viel, jedenfalls nicht als Tochter meiner Mutter. Meine Mutter ist nicht leicht zu beschenken – und am Muttertag erst recht nicht. Ihre Erwartungen kann man eigentlich nie erfüllen. Deswegen wurde der Muttertag mit den Jahren zur lästigen Pflichtübung – auch wenn manchmal ein schöner Ausflug daraus wird.

Letztes Jahr war aber der erste Muttertag, an dem ich auch Mutter war. Da habe ich einen halben Tag meiner Mutter gewidmet und den Rest des Tages mit meiner Kleinfamilie verbracht. Mein Freund und ich haben unseren Sohn auf den Fahrradsitz gepackt und haben eine Radtour gemacht. So hat mir der Muttertag gefallen. Ohne überkommene, klischeebesetzte und konsumgesteuerte Gesten und Geschenke.

3. Was bekommst du zum Muttertag geschenkt?

Nichts. Das ist aber genau richtig so. Vielleicht setze ich meinen Sohn mit Papier und Stiften hin. Dann schenkt er (oder ich?) mir sein Muttertagsbild. Und wenn alles gut geht, verbringen mein Liebster, mein Söhnchen und ich wieder einen schönen Tag miteinander.

4. Wie sieht der perfekte Muttertag von morgens bis abends aus?

Ausschlafen! Das ist mir selten bis nie vergönnt. Dann ein schönes Frühstück mit „meinen Jungs“ mit einem nicht quengeligen Sohn. Und ein Freizeitprogramm mit gutem Wetter, zum Beispiel ein Flohmarktbesuch, ein Ausflug ins Grüne etc. Dann: Essen gehen. Und abends kuschelnderweise Tatort gucken. Alles in allem also ein Programm, das ich mir auch für alle anderen Sonntage im Jahr wünsche.

Wenn ich dazu demnächst noch ein in der KiTa gebasteltes Geschenk von meinem Sohn bekomme – noch schöner. Wichtig für die Zukunft ist mir, keinen Erwartungsdruck bei meinen Kindern zu erzeugen.

Wo ist dein Sohn gerade?

Er liegt in seinem Kinderzimmer und macht Mittagsschlaf.

Nina Hundhausen
Journalistin Texterin
www.ninahundhausen.de
www.ninakatarina.wordpress.com

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 31. Mai 2012 um 13:53 Uhr in Interviews rund um den Muttertag | 5291 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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