Ihre Hände hielten mich
bei dem,
was sich ins Leben gehen nennt.

Mutter mit TochterIhre Arme wärmten mich
immer dann,
wenn meine Seele fror.

Ihre Augen bewachten mich,
zu Zeiten,
in denen ich unbekümmert war.

Grausam waltet die Zeit.

Ihre Hände werden faltig,
die Arme verlieren die Kraft
und die Augen werden trüb.

Heute möchte ich sie halten,
umarmen und beschützen,
dankend für die Jahre,
in denen ich ihr Kind sein durfte.

Und so sehe ich traurig auf das Bild,
welches ein kleines Mädchen
in den Armen einer jungen Frau zeigt.

So viel Liebe ...

© Damaris Wieser
Lyrik und Aphorismen auf
mondkuss.de

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 05. Juni 2012 um 22:49 Uhr in Unterhaltung, Gedichte und Geschichten | 6307 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren


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