Andrea platzt der Kragen und sie schreibt in ihrem schönen Bachmichels-Blog: »Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Die Rede ist von der Kommerzialisierung und dem “nur an diesem Tag denken” an die Mütter.«

»Von den bösen bösen Blumenläden, die sich an diesem Tag eine goldene Nase nach der anderen verdienen und danach das Geld mit Schubkarren aus dem 8 qm Laden fahren müssen. Von den Pralinenherstellern, die am Montag danach in ihrem Geldspeichern baden und von den Restaurants, die 14 Tage Betriebsferien machen können, weil alle Mütter der Republik ja ausgeführt werden und Vati sich an dem Tag nicht lumpen lässt. [...] Der Gedanke drängt sich mir zumindest auf, wenn ich die ganzen Aufschreie quer durch alle Medien lesen muss. Und mir platzt da echt der Kragen.«

Hier könnt Ihr den Rest des leidenschaftlichen Plädoyers pro Muttertag lesen. Ich unterschreibe mal bei Andrea :-)

In den Kommentaren finden sich noch weitere Meinungen pro und contra Muttertag.

Fest steht: Für wen der Muttertag nur ein nerviger Krampf ist, der sollte es tatsächlich lieber lassen - sowohl als zu beschenkende Mutter als auch als “Kind” egal welchen Alters.

Wichtig ist nur, dass klar kommuniziert wird. Niemandem ist damit gedient, wenn die Mama behauptet, überhaupt keinen Wert auf Aufmerksamkeiten zu legen, nachher aber doch ein bisschen beleidigt ist, wenn es tatsächlich keine Blumen und Geschenke gibt. Genau das ist aber eine sehr typische Verhaltensweise (leider) und einer der Gründe dafür, warum so viele Blumensträuße zähneknirschend verschenkt werden, obwohl die Schenkenden den Muttertag eigentlich blöd finden.

Geschenke zum Muttertag erfüllen ja die unterschiedlichsten Funktionen: Für viele Mütter ist es auch ein bisschen wichtig, ihren Freunden und Bekannten erzählen zu können, dass zum Ehrentag der Mütter an sie gedacht wurde - hier sind und bleiben Blumen das perfekte Geschenk zum Muttertag.

In anderen Familien ist ein lieber Gruß zum Muttertag eine Geste der Anerkennung und Bestätigung, die einfach gerne angenommen wird, ohne dass es darüber viele Diskussionen geben muss. Nicht vergessen: Gemeinsam verbrachte Zeit ist im Zweifelsfall das wertvollste Geschenk.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 14. Mai 2012 um 12:30 Uhr in Pro & Contra Muttertag | 2902 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

Tags: , , ,


Kommentieren:

Angaben speichern?

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.




Nächster Eintrag: Muttertag? ICH freue mich drauf!
Vorheriger Eintrag: Gemeinsam kochen und backen für den Muttertag

Wissenswertes

Unterhaltung

Back to top