Es gibt so vieles, was ich dir sagen wollte, doch du wirst es nie hören können.

Wo fange ich an, wie soll ich dir sagen, was du für mich bedeutest?

BabyIch habe dich nie gesehen, konnte nie erfahren, wie das Leben mit dir sein würde und doch hast du meines vollkommen verändert. Gestern nacht warst du in meinen Träumen. Ich habe dich das erste Mal sehen können.

Ich konnte dir in die Augen schauen und dir die Liebe geben, die du nie
von mir erfahren konntest. Ich habe dich in meinen Armen gehalten und
alles mir Mögliche getan, damit es dir gut geht. Doch egal was ich auch
tat…du wurdest immer schwächer und bist mir entglitten.

Ich habe geschrieen, geweint und verzweifelt versucht dich bei mir zu halten. Wollte dem Leben beweisen, dass ich stärker bin als es selbst und dich ganz festhalten, damit das Geschehene eine andere Wendung nimmt. Es war doch so viel, was ich dir zu geben hatte, was ich von dir lernen wollte. Das Schicksal kann doch nicht so grausam zu uns sein.

Warum?

Warum nur haben wir nie die Chance erhalten, die es für so alle anderen bereit hält?

Es gibt keine gemeinsamen Erinnerungen, die mir die Stärke geben, allein zurecht zu kommen. Nirgends ist der Halt, der du hättest für mich sein sollen. Ich durfte nie für dich da sein. Es lag einfach nicht in meiner Hand. Dabei weiß ich so wenig von dir. Kenne nicht einmal deinen Namen. Weiß nur, dass es vor dem Beginn zu Ende war. Selbst wenn ich die Uhren zurückdrehen könnte, hätte ich nichts für dich tun können. Alleine dieser Gedanke lässt mich verzweifeln, macht mich so unendlich hilflos.


Es gibt eine Liebe, die sich nie erfüllen kann ... mein Liebe zu dir.


© Damaris Wieser
Lyrik und Aphorismen auf Mondkuss.de

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 05. Juni 2012 um 23:04 Uhr in Unterhaltung, Gedichte und Geschichten | 5555 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren


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