Genüsslich ausschlafen, sich noch dreimal umdrehen dürfen und irgendwann spät am Vormittag durch den Duft von Brötchen und frischem Kaffee geweckt werden – so sieht der Start in einen wunderbaren Muttertag aus.

Der perfekte MuttertagEbenso entspannt geht der Tag auch weiter, jedenfalls für die Mutter, die sich um gar nichts kümmern muss, sondern von vorne bis hinten verwöhnt wird. Die Kinder räumen ihre Zimmer auf und helfen dem Vater bei der Hausarbeit,  kümmern sich mit ihm gemeinsam um die Mahlzeiten und erfreuen ihre Mama mit einem Blumenstrauß und selbst gemalten oder gebastelten Geschenken.

Wie der restliche Tag verläuft,  kommt darauf an, welche Vorstellungen die zu feiernde Mutter von Entspannung hat – denn ihr muss es gefallen, und zwar heute ausnahmsweise nur ihr und nicht der ganzen Familie. Die eine Mama ist gern auf Achse und mit einem Trip in den Vergnügungspark zu erfreuen, die nächste würde gerne endlich auf dem heimischen Balkon das Buch zu Ende lesen, das sie schon seit Weihnachten in Angriff nehmen möchte.

Weil Mütter so verschieden sind, kann der perfekte Muttertag also auch so aussehen, dass der Vater den Nachwuchs abtransportiert und seiner Frau eine lange, genüssliche Erholungspause ganz ohne ständige Unterbrechungen gönnt. Endlich ein stundenlanges Schaumbad ohne Beteiligung sämtlicher Gummitiere, ein Saunagang mit der liebsten Freundin oder eine Massage und anschließend im Bademantel frisches Sushi: Je nachdem, ob viel Trubel oder die totale Wellness angesagt sind, sind gut durchdachte Pläne oder einfach ganz viel Ruhe gefragt.

Oder, noch romantischer, der Mann des Hauses investiert in einen Babysitter und damit endlich einmal wieder in einen Tag zu zweit, an dem niemand sich in die Hose macht, ein Glas umkippt, wegen der falschen Sorte Kekse brüllt oder fünfzigmal das gleiche Gesellschaftsspiel spielen will. Oder wenigstens in einen Abend mit Kerzenlicht und einer guten Mahlzeit, bei der niemand von der Mutter erwartet, sie in kleine Stücke zu schneiden.

Nur perfekt ist der Muttertag übrigens nur dann, wenn auch aufgeräumt und saubergemacht wird, so dass die Mutter nicht die Reste ihrer eigenen Ehrenfeier beseitigen muss. Aber das hätten die Väter sich auch schon von allein gedacht – oder?

 

 

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 11. Juni 2012 um 12:49 Uhr in Über den Muttertag, Tipps und Anregungen | 5508 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

Tags: , ,


Kommentieren:

Angaben speichern?

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.




Nächster Eintrag: Originelles Muttertagsgeschenk: Fototasse von der ganzen Familie
Vorheriger Eintrag: Warum ausgerechnet Muttertag? So lautet die erstaunte Frage immer wieder.

Wissenswertes

Unterhaltung

Back to top