Daniela Dreuth ist Diplom-Verwaltungswirtin (FH) sowie Sprach- und Literaturwissenschaftlerin (M.A.). Sie arbeitet als freie Lektorin und Texterin und rezensiert in ihren beiden Blogs Kinderohren und Wortakzente Bücher und Hörbücher für Kinder und Erwachsene.
Sie hat zwei Söhne im Teenageralter.

Daniela Dreuth

1. Was hältst du vom Muttertag?

Einerseits finde ich, dass es ein schöner Anstoß ist, um mich wieder einmal bei meiner Mutter zu bedanken, auch wenn das natürlich nicht auf den einen Anlass im Jahr begrenzt sein sollte. Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und auch heute springen meine Eltern und meine Schwiegermutter jederzeit ein, wenn es bei uns brennt und das aufgrund der Entfernung machbar ist. Andererseits finde ich, dass ich dazu keinen speziellen Tag bräuchte, bei meinen Kindern lege ich auch keinen großen Wert darauf, dass sie daran denken.

2. Was schenkst du zum Muttertag und warum?

Wir sehen uns nur selten am Muttertag, weil wir die Familie im April wegen mehrerer Geburtstage und Ostern so häufig treffen. Deswegen beschränke ich mich meist auf ein längeres Telefonat. Früher gab es Gebasteltes, als ich älter war Mamas Lieblingspralinen oder ein hübsches Accessoire. Ich erinnere mich noch an Broschen mit Seidenmalerei, die ich einmal meiner Mutter und meiner Schwiegermutter geschenkt habe. Das war damals gerade in Mode und beide haben sich sehr gefreut, obwohl es in der Familie meines Mannes nicht üblich ist, zu Muttertag Geschenke zu machen.

3. Was bekommst du zum Muttertag geschenkt?

Früher bekam ich meist recht kitschige Basteleien, die die Kinder im Kindergarten oder im Hort mit mehr oder weniger Elan angefertigt haben. Die habe ich natürlich alle brav aufgehoben. Einmal bastelte der Große für mich ein Zauberbuch, in dem er alle Zaubersprüche von Bibi Blocksberg gesammelt hatte. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil er sich wirklich viel Mühe damit gegeben hat. Heute gibt es meistens Schokolade – wenn die Jungs überhaupt daran denken.
Von meinem Mann bekomme ich Blumen. Wenn ich meine Schwiegermutter sehe, schenkt sie mir auch einen hübschen Blumenstrauß aus ihrem Garten. Beim ersten Mal war ich sehr erstaunt darüber, aber sie meinte, weil ich so eine tolle Schwiegertochter sei und sie durch mich so wundervolle Enkel bekommen hätte. Das war natürlich ein sehr schönes Kompliment!


4. Wie sieht der perfekte Muttertag aus?

Als die Kinder noch klein waren, habe ich mich immer gefreut, wenn ich ausschlafen durfte. Heute schlafen die Jungs ohnehin oft länger als ich. Ich mag es, wenn ich nicht kochen muss, also lasse ich mich gerne zum Essen ausführen. Ansonsten ist es ein ganz normaler Sonntag.

5. Wo sind deine Kinder gerade?

Sie sind oben in ihren Zimmern, der Kleine liest vermutlich, der Große spielt bestimmt am Computer. In wenigen Minuten werden sie herunterkommen, sie schauen fast jeden Abend Galileo. Ich habe vorhin Feierabend gemacht, mal sehen, vielleicht schaue ich mit.
Daniela Dreuth
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# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 31. Mai 2012 um 13:57 Uhr in Interviews rund um den Muttertag | 5371 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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