Barbara Brecht-Hadraschek arbeitet seit 2002 als freiberufliche Texterin, E-Learning-Autorin und Schreibtrainerin in Berlin. Sie schreibt für Online-Redaktionen, konzipiert Unternehmens-Websites und entwickelt E-Learning-Drehbücher. In Präsenzseminaren und Online-Workshops schult sie Texter, PR-Mitarbeiter und Journalisten in Sachen Online-Kommunikation und PR. Sie hat eine sechsjährige Tochter, die seit letztem Jahr die Schule besucht.

Barbara Brecht-Hadraschek

1. Was hältst du vom Muttertag?

Ich gehöre ehrlich gesagt eher zu den Muttertagsmuffeln. Dieses ganze Klimbim mit Blumen und Pralinen ist nicht so mein Ding. Ok. Die Pralinen würde ich nehmen – Pralinen gehen ja immer:-). Aber grundsätzlich werde ich lieber spontan überrascht und beschenkt. Ich mag die Kommerzialisierung dieser Idee einfach nicht. Dazu passt ja, dass es in Deutschland der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber war, der den Tag bei uns Anfang der 1920er Jahre etablierte. Und lange hatte für mich der Muttertag auch so einen unangenehmen Beigeschmack, ich hielt den Muttertag für eine Erfindung des III. Reiches: Mutterkreuz und Mutterideologie der Nazis. Igitt. Mittlerweile weiß ich, dass der Tag auf eine Amerikanerin zurückgeht, die ihrer verstorbenen Mutter gedenken wollte. Der Muttertag wirklich als Symbol der Liebe und Dankbarkeit zur eigenen Mutter. Eigentlich eine wunderbar rührender Gedanke. Und ganz ursprünglich kam die Idee sogar aus der amerikanischen Frauen- und Friedensbewegung. Das versöhnt mich dann wieder mit dem Tag. :-)

2. Was hast du deiner Mutter zum Muttertag geschenkt? Wird auch deine Schwiegermutter beschenkt?

Meine Mutter bekommt von uns (wir sind drei Geschwister) ganz traditionell Blumen, und manchmal auch einen Krimi. Eher Kleinigkeiten. Wir wohnen leider alle sehr weit voneinander entfernt, sonst würden wir sicher auch bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen – oder gemeinsam etwas essen gehen (oder meine Mutter bekochen). Für meine Schwiegermutter ist mein Mann zuständig – er ist ja der Sohn:-).

3. Was bekommst du zum Muttertag geschenkt?

Meine Tochter malt mir sicher ein allerliebstes Bild – und schreibt eine schöne Geschichte oder ein Rätsel. Das macht sie aber auch so ganz oft.:-)

4. Wie sieht der perfekte Muttertag von morgens bis abends aus?

Einfach ein entspannter Sonntag. Lange schlafen, gemeinsam frühstücken, in der Sonne chillen.

5. Wo ist dein Kind gerade?

Es ist ca. 21 Uhr. Meine Tochter schläft jetzt in ihrem Bett:-). Ich werde gleich noch meinen internationalen Online-Workshop zum Thema Social Media Marketing moderieren, das heißt die ersten Schritte zum Marketingkonzept der Teilnehmer prüfen, Feedback geben, Ideen mit entwickeln. Dann muss ich noch eine Schreibberatung vorbereiten, die ich gleich morgen früh um 8 Uhr habe…als Working Mum ist Feierabend ein sehr dehnbarer Begriff.:-)

Barbara Brecht-Hadraschek
http://www.contentundco.de

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 31. Mai 2012 um 14:56 Uhr in Interviews rund um den Muttertag | 6107 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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