Andrea Groh ist freie Lektorin. Sie arbeitet nicht in einem Verlag, sondern für verschiedene Unternehmen und Privatkunden. Tagsüber lektoriert und korrigiert sie Werbe- und PR-Texte, aber auch Romane, Kinderbücher und Hörbücher. Abends bloggt sie über Bücher, Wortfunde und die Stadt, in der sie lebt.

Andrea Groh

1. Was hältst du vom Muttertag?

Ich finde es ganz gut, dass es ihn gibt, wenn sogar das Fahrrad und manche Filme „ihren“ Tag haben, dann erst recht die Mütter! Man kann das zwar alles furchtbar kommerziell finden, aber ich nehme es einfach als Anlass, an diesem Tag meiner Mutter mal außer der Reihe klein und fein „Danke“ zu sagen.

2. Was hast du deiner Mutter zum Muttertag geschenkt?

Als Kind kannte ich nur den Frauentag am 8. März. Ich weiß nicht mehr, ob da im Kindergarten auch schon gebastelt wurde oder ob ich mich einfach nur neben meinen Vater stellte und mitgratulierte, wenn er meiner Mutter den obligatorischen Blumenstrauß überreichte.
Der Frauentag spielt ja in einer ganz anderen Liga als der Muttertag: Der eine ist politisch, für die Rechte der Frauen, der andere privat. Zum Muttertag schenke ich meiner Mutter das, was mir gerade so einfällt: Manchmal ist das ein Buch, von dem ich denke, dass es ihr gefallen wird, manchmal ein schöner Frühlingsstrauß. Vielleicht lade ich sie in diesem Jahr zu einem Mutter-Tochter-Abend ins Restaurant ein, denn mit Arbeit und Kind bleibt meist wenig Zeit für längere Gespräche.

3. Was bekommst du zum Muttertag geschenkt?

Selbstgebasteltes, also Herzen und Möhren aus Papier, echte Blumen in allen möglichen selbstbemalten Gefäßen – es ist jedes Jahr wieder ziemlich spannend, was die Kindergärtnerinnen sich so ausdenken. Und ich finde es gut, dass sie das im Kindergarten machen, denn die größte Freude haben doch die Kinder, die etwas für ihre Mamas basteln und es ihnen dann schenken können.

4. Wie sieht der perfekte Muttertag von morgens bis abends aus?

Ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann zusammen etwas unternehmen, also in den Zoo oder in irgendeine alte Burg und anschließend in ein Café. Am Abend: lesen, lesen, lesen. Auf dem Sofa, mit einer Tasse Tee.

5. Wo ist dein Kind gerade?

Im Kindergarten. Und ich werde gleich das Exposé einer Kundin ein letztes Mal lesen und ihr dann die Daumen drücken, dass sie damit eine Literaturagentur findet, außerdem müssen noch Webseiten Korrektur gelesen werden.

Andrea Groh
Freie Lektorin
Web: http://www.andrea-groh.de
Blogs: http://www.querbeet-gelesen.de, http://www.schwarzenberg-blog.de

 

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 31. Mai 2012 um 13:20 Uhr in Interviews rund um den Muttertag | 5535 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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