Mir ist es noch gut in Erinnerung, wie die ersten Versuche mit bedruckten Oblaten auf Torten aussahen: Ziemlich schaurig, das Grün verlief und die Gesichter sahen immer irgendwie ein bisschen durchfeuchtet aus. Das ist jetzt aber auch wirklich schon lange her, inzwischen gibt es sogar Kekse mit QR-Code und Fototorten haben einen so gewaltigen Entwicklungssprung gemacht, dass man sie sogar übers Internet bestellen kann.

Heute flatterte mir die Adresse dieses Webshops für eine Torte mit eigenem Motiv in die Mailbox und ich muss sagen: Skeptisch habe ich geklickt, aber ich bin angenehm überrascht.

Für ein Firmenjubiläum stelle ich mir eine Fototorte XXXL in 110x75cm sehr beeindruckend vor, für uns hier im Muttertagsegment wohl eher die Torte, die wie ein Herzchen aussieht.

Zuerst sucht man sich einen Rahmen aus (rote Rosen, rosa Rosen, klassisch weiß oder rot mit Herzchen) und lädt dann das eigene Foto hoch, um es mit dem Bildeditor wie gewünscht einzupassen.

Hier finde ich es zum Beispiel eine wunderschöne Idee, wenn kein Foto genommen wird, sondern ein selbst gemaltes Bild der ganzen Familie. Aber ob Foto oder Scan, die Größe der Grafik für diesen Tortenbelag sollte auf alle Fälle mindestens 1000px betragen, am besten aber noch größer sein.
Bildgröße, Rahmen und Position lassen sich auch später noch bearbeiten. Entscheiden muss man sich dann, ob das Muttertagsgeschenk als Schokoladenkuchen mit Schoko-Fudge-Füllung, Vanillekuchen mit Himbeer-Vanillefüllung oder als Vanillekuchen mit Zitronenfüllung ausgeführt werden soll. Deko in Form von Marzipanrosen verschiedener Farben oder kleinen Herzchen lässt sich auch noch ergänzen.

Pragmatischer (und preiswerter) ist ein Tortenaufleger aus bedrucktem Marzipan, der sich auch hier bestellen lässt. Kleine Törtchen-Aufleger für Muffins, rundgeformte oder rechteckige für andere Kuchen in verschiedenen Größen – der runde sogar von 22 bis 60cm Durchmesser.

Die Idee notiere ich mir auf jeden Fall für den nächsten Muttertag, auch wenn ich mehr zu einem gescannten selbstgemalten Kinderbild für Omas Torte tendiere als zu einem Foto.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 10. Juni 2013 um 14:27 Uhr | 11596 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



Ganz einfach und klassisch: Blumen. Erstens sind Blumensträuße oder in meinem Fall Rosensträucher nie falsch und zweitens wäre es ziemlich schwierig, mit einem anderen Geschenk zu punkten.

Beide Omas der Familie haben einen Garten, wirklich gerne naschen tun sie beide nicht, alle möglichen Hinstell-Geschenke wären zuviel des Guten, denn beide möchten ihr Haus eher entrümpeln als zustellen.

Vergessen oder das Geschenk einfach weglassen kommt natürlich auch nicht in Frage, denn irgendwie ein bisschen beleidigt wären sie am Ende doch.

Blumen also. Ich habe den Muttertagsgruß für beide bereits bestellt und kann mich entspannt zurücklehnen diesbezüglich.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 29. April 2013 um 13:48 Uhr in Über Muttertag-Homepage.de, Geschenke zum Muttertag | 10252 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



Köstlich und ganz einfach selbst gemacht ist diese Muttertagstorte aus einer Backmischung für Brüsseler Waffeln. Das schaffen mit einem Minimum an Hilfe durch den Vater auch die Kleinsten.

Waffeltorte zum MuttertagSieht das nicht herrlich aus? Schöner kann auch eine Torte vom Konditor nicht werden, und diese wird dann auch noch mit sehr viel Liebe gebacken und mit höchstem Einsatz verziert. Das Ergebnis kommt von Herzen und wird dank der leckeren Backmischung als Grundlage in jedem Fall gut schmecken. Wir haben bereits viele Backmischungen aus dem verlinkten Shop ausprobiert und waren immer absolut zufrieden.

Für den Teig brauchst du eine Packung Brüsseler Waffeln aus dem Juchem-Shop.de, damit lassen sich dann sieben oder acht Waffeln machen. Dazu ergänzst du für das Waffel-Grundrezept noch einen halben Liter Wasser und 200 g weiche Butter.

Für Füllung und Deko:

500 - 600 g Schlagsahne (das sind 3 Becher!)
2 - 3 Päckchen Sahnesteif
1 EL Puderzucker
etwa 250 g aromatische Erdbeeren
dunkle Kuchenglasur
Puderzucker (zum Dekorieren)

Den Teig für die Waffeln nach Packungsanleitung zubereiten, je 3 Esslöffel Teig in die vorgeheizte Waffelbackform geben und in ca. 6 - 7 Minuten goldgelb backen. Die Waffeln auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sahnesteif mit 1 EL Puderzucker mischen, die Schlagsahne (gut gekühlt!) anschlagen, nach und nach das Sahnesteif-Zuckergemisch einrieseln lassen, die Sahne steif schlagen.

Die Erdbeeren waschen, die Hälfte davon in kleine Stücke schneiden, die andere Hälfte zum Dekorieren aufheben. Die dunkle Kuchenglasur nach Anleitung im Wasserbad erwärmen und einen Teil der Waffeln damit bestreichen oder “überspinnen”.

Die Biskuitwaffeln wie auf dem Bild zusammensetzen und nach Belieben dekorieren.

Fertig - nun kann die Torte zum Muttertag serviert werden. Wir bedanken uns für Anleitung und Bild bei den Backschwestern, diesmal mit Muttertagsrezept.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 22. April 2013 um 23:12 Uhr in Für Kinder, Tipps und Anregungen | 10593 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



Was schenke ich zum Muttertag? Diese Frage beschäftigt wohl fast alle Kinder, egal welchen Alters, mindestens dreimal im Jahr: Vor dem Geburtstag, zu Weihnachten - und natürlich vor dem Muttertag.

Klassische GeschenkideenWährend es früher üblich war, nur Blumen und höchstens noch eine weitere Kleinigkeit zum Muttertag zu verschenken, haben sich die Zeiten geändert und die Kommerzialisierung hat auch vom Muttertag Besitz ergriffen - ganz so, wie wir es auch von anderen geschenklastigen Feiertagen inzwischen kennen.

Immer aufwändigere Geschenke erobern den Ehrentag und es wird zunehmend zu einer Herausforderung, ein Geschenk zu finden, das originell, passend und dennoch bezahlbar ist. Auch die traditionellen Muttertagsgeschenke haben dabei noch lange nicht ausgedient. Zum Glück, denn hier gibt es jährlich immer noch schönere Angebote.

Der Blumenstrauß als Klassiker

Der absolute Anführer aller Muttertagsgeschenke ist und bleibt der Blumenstrauß. Er muss herrlich bunt und farbenfroh, absolut frisch und überdies perfekt gebunden sein - so zumindest lautet die allgemein gültige Meinung. Aber gerade Mütter von kleineren Kindern freuen sich natürlich ebenso über einen selbst gepflückten Blumenstrauß: Manchmal ist eine Faust voll zerdrückter Gänseblümchen einfach viel wichtiger als hundert rote Rosen.

Denn Kinder pflücken ja normalerweise nicht die muttertagstypischen Rosen und Nelken, die Tulpen und anderen bekannten Blumen, sondern eher Gänseblümchen, Löwenzahn und Co. Dennoch freuen sich Mamas ganz besonders über diese kleine Geste, denn sie soll ja vor allem eines: Der Mutter zeigen, wie wichtig sie für ihre Kinder ist.

Pralinen und andere Muttertagsgeschenke

Basteleien zum Muttertag sind ebenfalls zu den traditionellen Muttertagsgeschenken zu zählen. Sie werden gerne von kleineren Kindern erstellt und auch wenn nicht immer die perfekte Vase oder Karte entsteht, wird sich die Mama dennoch freuen.

Leckere Pralinen zum Muttertag sind ebenfalls ein traditionelles und bewährtes Muttertagsgeschenk. Natürlich darf es an diesem besonderen Tag auch der teure und große schöne Pralinenkasten sein: Schließlich soll das Muttertagsgeschenk etwas Besonderes sein und die Liebe und Achtung zur Mutter zeigen.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 27. Februar 2013 um 12:28 Uhr in Über den Muttertag, Geschenke zum Muttertag | 12634 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Der erste bekannte “Mothering Sunday” wurde von dem englischen König Heinrich III (1216-1239) eingeführt, der diesen Sonntag im März auswählte, um der Kirche als religiöse Mutter zu gedenken. Auch die erwachsenen Kinder einer Familie sollten an diesem Tag in ihr Elternhaus zurückkehren, um der leiblichen Mutter zu danken.

Mother's DaySpätestens seit 1644 wird dann auch ohne kirchlichen Hintergrund vom englischen Muttertag berichtet, an dem sich Kinder und Enkelkinder bei den Eltern versammelten und feierten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Muttertag dann in England in Mode und wurde schließlich auch in Amerika als offizieller Feiertag eingeführt. Julia Ward Howe, eine Frauenrechtlerin aus Philadelphia, startete 1870 eine richtige Werbekampagne für den Muttertag. Anna Jarvis, ebenfalls eine politisch engagierte Frau, erreichte es, dass in Philadelphia in 1907 dieser Tag für “arbeitende Mütter” erstmals offiziell begangen wurde. 1909 wurde der Muttergedenktag in 45 amerikanischen Bundesstaaten offiziell eingeführt und 1914 dann vom amerikanischen Kongress zum offiziellen Feiertag erklärt. Schnell kamen Geschenk- und Grußkarten zum Ehrentag der Mütter in Mode und haben sich bis heute gehalten.

Nach dem zweiten Weltkrieg setzte sich diese Brauch wie viele andere auch ganz allmählich in Europa durch. In Deutschland wurde der Muttertag 1923 zum ersten Mal offiziell gefeiert, und 1933 zum Feiertag erklärt. Heute hat es sich so eingebürgert, dass Omas, Stiefmütter und Personen, die “wie eine Mutter” sind, an diesem Ehrentag ebenfalls mit Blumen, kleinen Aufmerksamkeiten und lieben Grüssen bedacht werden. Auch erwachsene Kinder besuchen ihre Mutter und lassen sie spüren, dass sie nicht vergessen wurde.

Heute ist der Hauptgedanke hinter dem Muttertag, einer lieben Person zu danken, deren tägliche Arbeit und Engagement von uns im Alltag viel zu schnell als selbstverständlich empfunden werden. Es ist der Gedanke, der zählt – und nicht der materielle Wert des Muttertagsgeschenkes. Liebevoll gestaltete Muttertagskarten mit Gedichten und Zitaten kommen auch bei uns mehr und mehr in Mode.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Freitag, 19. Oktober 2012 um 23:56 Uhr in Über den Muttertag, Wissenswertes | 11696 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



In Deutschland wird, wie in vielen anderen Ländern auch, der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai begangen. Der nächste Muttertag ist der 10. Mai 2015.

Wann ist MuttertagNur wenn der zweite Monat im Mai mit Pfingsten zusammenfallen würde, gäbe es hiervon eine Ausnahme und der Muttertag würde eine Woche vorverlegt. Theoretisch jedenfalls, in der Praxis protestierte beim letzten Mal der Einzelhandel und es blieb trotz Terminkollision bem zweiten Maiensonntag.

Völlig unveränderlich ist und bleibt das liebste Muttertagsgeschenk übrigens ein Blumenstrauß. Sie können ihn ganz stressfrei schon viele Wochen vorher bestellen und zum Wunschtermin anliefern lassen.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 17. Oktober 2012 um 13:43 Uhr in Über den Muttertag, Wissenswertes | 12284 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Der Muttertag ist ein ganz besonderer Feiertag für Kinder: Diese dürfen ihre Mütter beschenken. Und zwar reichlich. Blumen, das sind schon seit langer Zeit das Standardgeschenk. Gleiches trifft auf Pralinen zu.

Bei Blumen und Pralinen handelt sich in den Augen von vielen jedoch um nichts, was Bestand hat. Viele möchten ihrer Mutter zu diesem Tag ein ganz besonderes, möglichst beständiges Geschenk machen.

Ergänzend bietet sich Schmuck an. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn vor dem 2. Sonntag im Mai viele Geschenksuchende in Schmuckgeschäfte gehen und Silber- oder Goldschmuck erwerben. Für die ältere Dame kann es eine Brosche sein, für die etwas jüngeren Mütter durchaus auch Jahr für Jahr ein weiterer Anhänger fürs Bettelarmband, dessen Symbol für die Mutter eine tiefgreifende Bedeutung hat.

Dass zum Muttertag Schmuck geschenkt wird, ist nichts Neues. Schon in der Antike ehrte man die Mütter auf diese Weise bei den Römern.

Um die Göttin Cybele wurde ein wahrer Mutterkult betrieben. Gefeiert wurde dieses Fest vom 15. bis zum 18. März. Genannt hatte man das Fest “Hilaria”. Stattgefunden hatten diese Feste bis ca. 250 v.Chr. Der Götting Cybele gleichgestellt war in Griechenland die Göttin Rhea. Diese gilt als Mutter aller Gottheiten Griechenlands, weshalb sich auch um sie ein Mutterkult entwickelte. Ihr zu Ehren wurde ein großes Frühlingsfest gefeiert. Dass die Mütter aus Fleisch und Blut in dieser Weise geehrt wurden, war schließlich ab dem 13. Jahrhundert unter Heinrichs III. der Fall.

Überall in England Bedeutung gewann der Muttertag allerdings erst durch den “Mid-Lent Sunday”, der ab dem 17. Jahrhundert begannen wurde. Gewidmet wurde dieser Tag aber nicht den weiblichen Wesen, die Kinder geborenen hatten, sondern der “Mutter Kirche”. An diesem Tag wurden von den Gläubigen die Kirchen aufgesucht und dort Opfergaben hingebracht. Später wurde daraus der “Mothering Sunday”. Mütter und Großmütter in England bekamen damals unter anderem auch Schmuckstücke geschenkt.

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Montag, 01. Oktober 2012 um 20:51 Uhr in Über den Muttertag, Geschenke zum Muttertag | 7411 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Wir hatten das Thema ja schon so oft: Das richtige Muttertaggeschenk zu finden ist und bleibt eine Herausforderung.

Glücklich kann sich jeder mit einer Mutter schätzen, die ‚Geschmeide‘ liebt und mit Armbändern, Anhängern, Ketten oder Ohrsteckern zu erfreuen ist, denn es gibt dann natürlich unzählige schöne Möglichkeiten, Schmuck zum Muttertag zu verschenken.

Das müssen nicht immer sofort teure echte Perlen oder aufwändige Brillanten sein. Hochwertiger moderner Modeschmuck braucht sich vor geerbten Schmuckstücken nicht zu verstecken. Gerade die skandinavischen Designer (die ich besonders mag) entwerfen mal wunderschön puristische, mal prachtvoll verschlungene und ausgefallene Stücke, die sich einen Ehrenplatz in der Schmuckschatulle verdienen und wahrscheinlich von den Beschenkten dann ebenso an die nächste Generation weitergereicht werden wie die alten Stücke, die schon die Uroma irgendwann geschenkt bekommen und jahrzehntelang getragen hat.

Mein Set vom dänischen Schmuck-Label Dyrberg Kern wird jedenfalls von meiner kleinen Tochter schon interessiert beäugt, hat irgendwann eine eigene mit Samt ausgeschlagene kleine Schatulle bekommen und wurde bereits auf diversen Familienfotos verewigt. Warum sollte es in ein paar Jahren oder auch schon jetzt einen anderen Stellenwert haben als die alte Granatbrosche, die von einer zur nächsten Generation liebevoll weitergereicht wird? Es ist zeitlos elegant und ich freue mich oft darüber, dieses schöne Geschenk erhalten zu haben.

Hochwertiger Modeschmuck hat den Vorteil, dass man meist passende Stücke aus der gleichen Kollektion dazukaufen kann, wenn später im Jahr ein Geburtstagsgeschenk fällig ist oder zu Weihnachten wieder eine Geschenkidee gesucht wird.

Wer sich nicht traut, selbst ein Schmuckstück als Geschenk auszusuchen, wählt einen Gutschein – oder verschenkt eine hochwertige, verschließbare Schmuckschatulle, in der die vorhandenen Stücke gut aufgehoben sind.

# Link | Werbung | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 25. September 2012 um 16:52 Uhr in Geschenke zum Muttertag | 12355 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



Wie immer und in jeder Lebenslage finden sich auch Menschen, die keine Fans des Ehrentags für Mütter sind und zur Begründung auch einige Argumente vorbringen. Muttertagsgegner sagen:

Argumente gegen den Muttertag - contraEin Argument, das besonders häufig zu hören ist, lautet „Ich liebe meine Mutter jeden Tag und muss nicht durch einen speziellen Feiertag darauf aufmerksam gemacht werden.“  (Das soll aber im Umkehrschluss hoffentlich nicht bedeuten, dass Fans des Muttertags am Ehrentag nun stärkere Gefühle haben – sondern nur, dass sie diese eben an diesem Termin mehr zeigen.)

Der Trend, sich zum Thema Muttertag vor allem und fast ausschließlich mit Geschenken zu befassen, missfällt den Muttertagsgegnern verständlicherweise auch.

Einige führen ganz schwere Geschütze auf und beschweren sich, der Muttertag in Deutschland sei eine Erfindung der Nazis gewesen (das stimmt nicht, wie man hier nachlesen kann) oder es handele sich um einen weiteren amerikanisierten Ableger wie Halloween oder den Valentinstag, die bei uns nicht aus einer Tradition entstanden seien – sondern weil der Geschenke-Einzelhandel Umsätze witterte.

In einigen Familien wird auch verglichen, was die einzelnen Geschwister der Mutter schenken und so wünschen sich viele Eltern und insbesondere Mütter, dass ihre eigenen Kinder solchen künstlich erzeugten Feiertagsdruck gar nicht erst kennen lernen. Ein witzloses Unterfangen, wenn man bedenkt, dass bereits ab der Kleinstkinder-Kita von den Kleinen für den Muttertag gebastelt wird.

Argumente gegen den Muttertag:

  • Ich brauche keinen speziellen Feiertag, um meine Mutter zu ehren.
  • An solchen Feiertagen dreht sich alles nur noch um Geschenke, das kann nicht der Sinn der Sache sein
  • Der Muttertag ist nicht aus Traditionen erstanden, sondern der Umsätze wegen.
  • Leider wird untereinander verglichen, was die Geschwister am Muttertag «leisten»
  • die eigenen Kinder sollen solchen künstlichen Feiertagsdruck gar nicht erst kennen lernen
  • Druck und Erwartungshaltungen werden aufgebaut und können letzten Endes eigentlich nur enttäuscht werden, denn das Leben ist nun mal kein kitschiger Kino-Film

 

 

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 25. September 2012 um 10:52 Uhr in Über den Muttertag, Pro & Contra Muttertag | 8874 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



Muttertag ist Wunschkonzert, nicht Pflichtprogramm oder sollte es zumindest sein - einfach ein schöner Tag mit der Familie, an dem die Mutter besonders geeehrt wird. Muttertagsbefürworter sagen:

Argumente für den Muttertag - proDer Muttertag ist vor allem eine Chance, im Trubel des Alltags ein bewusstes Signal zu setzen und zu zeigen, wie sehr man die eigene Mutter schätzt. Weil sie immer da ist, weil sie sich um alles kümmert und weil viel zu oft vergessen wird zu sagen „Ich hab dich lieb, Mama“.

Schließlich kann man sich aussuchen, ob und wie man den Muttertag begeht – niemand wird gezwungen, der emotionale Verpflichtungsdruck ist mit dem zu Geburtstagen und Weihnachten überhaupt nicht zu vergleichen.

Es macht Spaß, eine eigene Familientradition aufzubauen und für den Muttertag liebevolle kleine Rituale zu erschaffen, an die sich nicht nur die Mutter, sondern auch die Kinder noch viele Jahrzehnte später erinnern können, einfach weil es so schön war.

Außerdem kann der Vater diesen Tag nutzen, um der Mutter gezielt eine richtig lange Auszeit zu schenken – das ist oft bitter nötig und auch eine Art von Muttertaggeschenk. Die gemeinsame Vorbereitungszeit für die Muttertagsüberraschung ist auch ein Argument für den Muttertag, in vielen Familien eine seltene Chance für den Vater, den kompletten Nachwuchs mal alleine zu betreuen.

Argumente pro Muttertag:

  • Man kann die Gelegenheit nutzen und den Ehrentag zu etwas Besonderem machen.
  • Niemand wird gezwungen, sich am Muttertagsphänomen zu beteiligen, warum also meckern?
  • Familienrituale und kleine Traditionen machen Freude und schaffen Erinnerungen für sämtliche Familienmitglieder
  • Papa kann auch einmal den ganzen Tag lang etwas mit den Kindern unternehmen und der Mutter eine Auszeit gönnen
  • Man kann sich im Internet inspirieren lassen und erfahren, wie andere über diesen »Traditionstag« denken
  • Als Mutter darf man hoffentlich ausschlafen und muss keinen Finger rühren
  • Schokolade und Schokoladenkuchen haben am Muttertag wenig oder keine Kalorien
  • Und: wenn du ihn nicht feierst, den Muttertag, dann läuft du Gefahr, dass deine Mutter enttäuscht ist. Auch wenn sie vorher gesagt hat, dass sie keinen Wert darauf legt :-)


Denn eins steht fest: Es gibt ganz viele Mütter, die lieber schon vorher sagen, dass sie sich nichts zum Muttertag wünschen, als nachher enttäuscht zu sein, weil sie nichts bekommen haben. Unlogischerweise sind auch diese Mamas, die vorher die Geschenke abgesagt haben, manchmal trotzdem ein bisschen enttäuscht. Hier hilft bereits ein kleiner Blumengruß mit Karte dabei, auf Nummer Sicher zu gehen :-)

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 25. September 2012 um 06:52 Uhr in Über den Muttertag, Pro & Contra Muttertag | 6707 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren



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